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16.05.2018 16:13

Storchenhorst im Naturschutzgebiet "Klosterwiesen"

Am 22.3.1996 stellte die Natur- und Vogelschutzgruppe einen 14 Meter hohen Storchenhorst auf dem Grundstück von Famile Gumpert in der Nähe des Naturschutzgebietes "Klosterwiesen", auf.

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GRIEDEL. Seit gestern wird das Naturschutzgebiet „Klosterwiesen" zwischen Griedel und Rockenberg von einem 14 Meter hohen Storchenhorst überragt. Mitglieder der Natur- und Vogelschutzgruppe waren die Initiatoren der Aktion, um den Störchen, die sich hier hoffentlich bald einfinden werden, zu einem neuen Heim zu verhelfen. Auf breite Unterstützung und Hilfsbereitschaft stießen die Mitglieder der Natur- und Vogelschutzgruppe Griedel, als sie darangingen, einen Storchenhorst zu planen. Der Standort war schnell gefunden: Auf einem Grundstück der Familie Gumpert in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes „Klosterwiesen" sollteder Horst entstehen. Dieser Standort sei deshalb besonders geeignet, so die Naturschützer, weil Störche in diesem Gebiet einen reich gedeckten Tisch vorfinden und außerdem die behördliche Genehmigung einfacherzu erhalten ist. Das Energieunternehmen OVAG erklärte sich, als es von den Plänen hörte, sofort bereit, die Arbeit zu unterstützen. Ein neuer 16 Meter langer Holzpfosten wurde gestiftet und mit schwerem Gerät in dem morastigen Gelände in über zwei Meter Tiefe verankert. Der Radkranz mit zwei Metern Durchmesser wurde in der Bauschlosserei Heller in Oppershofen geschmiedet und anschließend von Rudi Wettner - ebenfalls unentgeltlich - verschweißt. Von Mitgliedern der Natur- und Vogelschutzgruppe Griedel wurde schließlich der Radkranz mit Birkenreisig und der Boden mit Weidenschößlingen geflochten. Nachdem die Untere Naturschutzbehörde nach Anhörung und Zustimmung der Umweltverbände ihre Genehmigung gegeben hatte, konnte schließlich gestern der Storchenhorst aufgerichtet werden. Nach getaner Arbeit, die sich durch den aufgeweichten Boden als äußest schwierig gestaltete, ließen sich alle Helfer ein deftiges Frühstück schmecken.